Bastian Peter
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LensCulture Street Photography Awards 2026: Editors’ Pick für meine Street Photography

20. Juni 2026 Bastian Peter 0 Comments
News & Exhibitions Street Photography
Street Photography von Bastian Peter aus Basel, Editors’ Pick bei den LensCulture Street Photography Awards 2026

Eine meiner Street-Photography-Arbeiten wurde bei den LensCulture Street Photography Awards 2026 als Editors’ Pick gezeigt. Für mich ist das ein schöner und zugleich ruhiger Moment: Ein Bild aus meiner ungestellten Street Photography wird ausserhalb von Basel gesehen, eingeordnet und in einen internationalen Kontext gestellt.

Ich mag solche Nachweise besonders dann, wenn sie nicht lauter werden als die Fotografie selbst. Street Photography entsteht oft aus Sekunden, aus Nebenmomenten, aus Situationen, die man nicht wiederholen kann. Dass genau so ein Bild in der Editors’-Pick-Auswahl sichtbar wurde, freut mich sehr.

Street Photography von Bastian Peter aus Basel, Editors’ Pick bei den LensCulture Street Photography Awards 2026
Street Photography von Bastian Peter, ausgewählt für die LensCulture Street Photography Awards 2026 Editors’ Pick.
Aus der Praxis von Bastian Peter
Warum ich diesen Ratgeber schreibe

Ich fotografiere seit 2018 regelmässig ungestellte Street Photography, vor allem in Basel. Diese Ratgeber entstehen aus eigener fotografischer Praxis, aus vielen verworfenen Bildern, aus Serienarbeit und aus der Frage, was draussen wirklich funktioniert.

Über Bastian Peter · Street-Photography-Portfolio · Fotografie-Ratgeber

Worum es bei dieser Auswahl geht

LensCulture führt für die Street Photography Awards 2026 eine Editors’-Pick-Auswahl. Auf der offiziellen Seite wird diese Auswahl als Street Photography Awards – 2026 – Editors Pick geführt. Dort ist mein Eintrag mit “© Bastian Peter” und “Switzerland” sichtbar.

Wichtig ist mir dabei eine präzise Formulierung: Es handelt sich um einen Editors’ Pick. Ich schreibe das bewusst so nüchtern, weil ein sauber benannter Nachweis langfristig stärker ist als ein überhöhter Satz. Gerade bei Ausstellungen, Awards und Publikationen sollte man nicht mehr behaupten, als extern belegbar ist.

Welche Arbeit ausgewählt wurde

Die ausgewählte Arbeit stammt aus meiner Street Photography. Sie gehört zu jener Art von Bildern, die nicht aus Planung oder Inszenierung entsteht, sondern aus dem Reagieren auf eine Situation im öffentlichen Raum. Ich fotografiere Street Photography seit 2018, vor allem in Basel, oft nachts, oft mit einem sehr einfachen Ziel: aufmerksam genug bleiben, um einen Moment nicht zu übersehen.

Bei Street Photography ist für mich nicht entscheidend, ob eine Szene spektakulär wirkt. Viel wichtiger ist, ob im Bild eine Spannung bleibt: zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verbergen, Bewegung und Stillstand. Manchmal komme ich nach mehreren Stunden mit sehr vielen Bildern nach Hause und kaum etwas bleibt. Manchmal reicht nach sechs Stunden ein einziges Bild, wenn es wirklich trägt.

Genau diese Unsicherheit gehört für mich zur Street Photography. Man kann sie nicht vollständig planen. Man kann nur bereit sein: mit einer Kamera, die nicht stört, mit einem Blick, der offen bleibt, und mit der Geduld, später am Monitor noch einmal genauer hinzusehen. Viele Bilder wirken unterwegs schwächer, als sie später tatsächlich sind. Andere wirken draussen stark und fallen zuhause auseinander. Deshalb ist die spätere Auswahl für mich ein wichtiger Teil der fotografischen Arbeit.

Warum mir dieser Nachweis wichtig ist

Für mich ist diese Auswahl kein Endpunkt. Sie ist eher ein kleiner sichtbarer Beleg dafür, dass meine leise, ungestellte Street Photography auch ausserhalb ihres Entstehungsortes gelesen werden kann. Gerade weil viele meiner Bilder aus Basel kommen, interessiert mich dieser Abstand: Was bleibt von einem Bild übrig, wenn der Ort für die Betrachterinnen und Betrachter nicht vertraut ist?

Basel ist keine Stadt, die einem Street-Fotografen ständig laute Szenen vor die Kamera wirft. Viele Momente sind ruhig, zurückhaltend, manchmal fast zu ordentlich. Genau das interessiert mich aber. Ich suche nicht nur nach Drama, sondern nach kleinen Verschiebungen im Alltag: eine Haltung, ein Blick, ein Schatten, eine Bewegung, die für einen kurzen Moment etwas erzählt.

Solche externen Einordnungen sind für meine Arbeit wertvoll. Nicht, weil sie ein Bild automatisch besser machen, sondern weil sie eine Spur legen: jemand ausserhalb des eigenen Umfelds hat hingeschaut, ausgewählt und die Arbeit in einen grösseren fotografischen Zusammenhang gestellt. Für eine fotografische Praxis, die oft allein und draussen entsteht, ist das nicht selbstverständlich.

Street Photography zwischen Zufall, Auswahl und Wiedererkennen

Wenn ich über Street Photography schreibe oder fotografiere, geht es mir selten nur um Technik. Natürlich spielt die Kamera eine Rolle. Aber am Ende entscheidet nicht das Datenblatt, sondern ob man in einer Situation wach genug ist und danach ehrlich genug auswählt.

Das Bild, das bei LensCulture sichtbar wurde, steht für mich auch für diesen Prozess. Es ist Teil einer fortlaufenden Arbeit, nicht nur ein einzelnes Ereignis. Street Photography besteht aus vielen Tagen, an denen nichts bleibt, und aus wenigen Bildern, die später immer wieder auftauchen, weil sie etwas haben, das man nicht ganz erklären kann.

Darum interessieren mich solche Nachweise besonders: Sie verbinden ein einzelnes Bild mit einem grösseren Kontext. Sie zeigen nicht die ganze Arbeit, aber sie markieren einen Punkt auf dem Weg.

Danke an LensCulture

Ich danke dem Team von LensCulture für die Auswahl und die Sichtbarkeit im Rahmen der Street Photography Awards 2026. Besonders bei Street Photography, die oft aus sehr kurzen und unscheinbaren Situationen entsteht, bedeutet mir diese externe Aufmerksamkeit viel.

Externe Belege

  • Offizielle Editors’-Pick-Seite der LensCulture Street Photography Awards 2026
  • Mein Profil auf LensCulture
  • Projektseite “Color Street Photography” auf LensCulture

Weitere internationale Spur: Neben dem LensCulture Editors’ Pick wurde 2024 auch eine meiner Arbeiten beim Venice PhotoLab bei Arte Spazio Tempo in Venedig gezeigt.

Mehr über meine Street Photography

Mehr Arbeiten findest du in meinem Street-Photography-Portfolio. Eine Übersicht über Ausstellungen, Awards, Publikationen und weitere Nachweise gibt es auf meiner Seite Exhibitions & Awards.

Wenn du dich für die praktische Seite interessierst, findest du im Fotografie-Ratgeber weitere Texte zu Street Photography, Kameras, Brennweiten, Bildauswahl und Workflow. Besonders passend sind die Beiträge Kamera für Street Photography, 50mm Street Photography und Street-Fotos später auswählen.

Aus der Praxis: Wer Street Photography über Jahre entwickelt, braucht nicht nur Kamera und Timing, sondern auch einen sauberen Auswahl- und Bearbeitungsworkflow. Dazu habe ich den Ratgeber Lightroom oder Photoshop für Fotografen? geschrieben.

Weitere Gespräche und fotografischer Kontext

Als ergänzenden Kontext gibt es auch mein Gespräch mit Carlos Leal über Fotografie, Kunst und kreative Arbeit.

Frühere Gesprächsspur

Bereits 2021 sprach ich im Podcast Into the Night mit Daniel Sigg über Street Photography, Nacht und meine Arbeit in Basel.

LensCulture im Vorjahr

Bereits 2025 wurde eines meiner Bilder durch LensCulture für die Street Photography Awards 2025 Competition Gallery ausgewählt.

Vom digitalen Bild zum Print

Wenn ein Bild ausgezeichnet oder ausgestellt wird, stellt sich irgendwann die Frage nach dem passenden Print. WhiteWall oder Saal Digital?

Vom ausgezeichneten Bild zum Print

Wenn ein Bild ausgezeichnet oder ausgestellt wird, stellt sich irgendwann die Frage nach dem passenden Print. Fine-Art-Print drucken lassen.

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