LensCulture Street Photography Awards 2025: Ein Bild aus Basel in der Competition Gallery

Anerkennung & Street Photography
Im August 2025 kam eine Nachricht von LensCulture: Eines meiner Bilder wurde von den Editors für die Competition Gallery der Street Photography Awards 2025 ausgewählt.
Ich habe mich ehrlich gefreut. Nicht, weil damit plötzlich alles anders wäre, sondern weil genau so ein stilles, etwas verborgenes Street-Photography-Bild gesehen wurde. Es ist kein Winner-Titel und kein Finalistenplatz. Es ist eine Auswahl für die Competition Gallery – und für mich ist das trotzdem ein schöner Moment.
Kurz eingeordnet
- Jahr: 2025.
- Plattform: LensCulture.
- Kontext: Street Photography Awards 2025.
- Einordnung: Editors’ Pick / Auswahl für die Competition Gallery.
- Bild: ungestellte Street Photography aus Basel.
Ein Bild, das nicht alles erklärt
Das ausgewählte Bild mag ich, weil es nicht sofort alles preisgibt. Man sieht eine Figur, Farbe, Schatten, eine Tür, einen Moment, der halb sichtbar und halb verborgen bleibt. Genau solche Situationen interessieren mich in der Street Photography oft mehr als die ganz eindeutigen Szenen.
Viele meiner Bilder entstehen aus diesem kurzen Zögern heraus: Sehe ich gerade etwas oder bilde ich mir nur ein, dass da etwas ist? Manchmal ist man zu spät. Manchmal ist das Bild weg, bevor man überhaupt reagiert. Und manchmal bleibt etwas übrig, das man später nicht mehr ganz erklären kann. Das sind oft die Bilder, die mich weiter beschäftigen.
Was LensCulture ausgewählt hat
LensCulture schrieb, dass eines meiner eingereichten Bilder von den Editors ausgewählt wurde, um in der Competition Gallery der Street Photography Awards 2025 gezeigt zu werden. Auf dem Bild selbst ist der Hinweis LensCulture Editors’ Pick zu sehen.
Ich schreibe das hier bewusst genau so. Nicht grösser, nicht kleiner. Es war eine Auswahl für die Competition Gallery, kein Finalistenplatz und kein Hauptgewinn. Für mich muss daraus auch nichts anderes gemacht werden. Dass dieses Bild in diesem Zusammenhang gesehen wurde, reicht völlig.
Warum mich das gefreut hat
Street Photography besteht bei mir aus sehr vielen Wegen und sehr vielen Bildern, die am Ende wieder verschwinden. Man geht los, fotografiert, zweifelt, löscht später viel und merkt manchmal erst mit Abstand, dass ein Bild doch etwas hat.
Wenn dann eines dieser Bilder ausserhalb des eigenen Umfelds auftaucht, ist das schön. Gerade weil das Bild nicht laut ist. Es schreit nicht nach Aufmerksamkeit. Es zeigt keinen spektakulären Moment. Es lebt eher von Farbe, Verbergen, Nähe und diesem kleinen Gefühl, dass man gerade etwas sieht, das gleich wieder weg ist.
Basel als Ausgangspunkt
Das Bild kommt aus meiner Street Photography in Basel. Das ist für mich wichtig, weil viele meiner Arbeiten nicht aus Reisen oder besonderen Orten entstehen, sondern aus dem wiederholten Gehen durch dieselbe Stadt. Basel ist dabei nicht Kulisse, sondern Arbeitsraum: Licht, Mauern, Türen, Menschen, Regen, Nacht, kurze Begegnungen.
Weitere Arbeiten aus diesem Bereich findest du in meinem Street-Photography-Portfolio. Dort geht es um ungestellte Momente, um Abstand, Licht, Farbe, Schatten und um die Frage, wie wenig ein Bild manchmal zeigen muss, damit trotzdem etwas bleibt.
LensCulture und weitere Stationen
Mein öffentliches Profil bei LensCulture ist hier erreichbar: Bastian Peter auf LensCulture.
Die Auswahl 2025 steht für mich neben anderen Stationen, etwa dem Treviso Photographic Festival 2021, dem Venice PhotoLab 2021, dem Podcast-Gespräch Into the Night und dem späteren LensCulture Editors’ Pick 2026.
Mehr zu meiner fotografischen Arbeit
Mehr Bilder und Stationen findest du im Street-Photography-Portfolio, auf der Seite Ausstellungen, in meinen fotografischen Serien und auf meiner Info-Seite.
Danke an LensCulture
Danke an LensCulture für die Auswahl. Solche Nachrichten sind keine riesigen Wendepunkte. Aber sie können einen daran erinnern, dass ein einzelnes Bild manchmal weitergeht, als man beim Fotografieren gedacht hätte.