Basler Kunstgesellschaft an den Basler Kunsttagen 2025

Basel & Kunst
2025 war die Basler Kunstgesellschaft im Rahmen der Basler Kunsttage präsent. Für mich war das auch persönlich wichtig, weil ich seit 2025 Mitglied der Basler Kunstgesellschaft bin und meine fotografische Arbeit damit in einem lokalen Kunstkontext sichtbar wurde.
Basel ist für mich nicht nur Wohn- und Arbeitsort, sondern auch ein Ort, an dem viele meiner fotografischen Themen entstehen. Manche Bilder entstehen ungestellt auf der Strasse, andere in bewusst gebauten, konzeptuellen Situationen. Beides gehört zu meiner Arbeit, auch wenn es aus sehr unterschiedlichen Richtungen kommt.
Kurz eingeordnet
- Jahr: 2025.
- Kontext: Basler Kunsttage.
- Institution: Basler Kunstgesellschaft.
- Mein Bezug: Mitgliedschaft und fotografische Arbeit in Basel.
- Werkbezug: Design Flaw / Fotografie 42.
Warum dieser lokale Rahmen wichtig ist
Internationale Erwähnungen und Ausstellungen sind schön. Aber eine Arbeit in der eigenen Stadt zu zeigen, hat eine andere Nähe. Man bewegt sich nicht in einem abstrakten Kunstkontext, sondern in einem Umfeld, das man kennt: Strassen, Menschen, Räume, Institutionen, Gespräche.
Gerade Basel ist für mich kein neutraler Hintergrund. Die Stadt taucht in meiner Fotografie immer wieder auf, manchmal direkt, manchmal nur als Ausgangspunkt. Deshalb sind lokale Kunstzusammenhänge für mich nicht nebensächlich, sondern Teil der Arbeit.
Die Basler Kunstgesellschaft
Die Basler Kunstgesellschaft gehört zu den wichtigen Kunstzusammenhängen in Basel. Für mich ist die Mitgliedschaft ein schönes Zeichen dafür, dass meine fotografische Arbeit nicht nur als Portfolio im Internet existiert, sondern auch innerhalb einer lokalen künstlerischen Struktur wahrgenommen wird.
Mehr dazu habe ich im Beitrag Bastian Peter in der Basler Kunstgesellschaft festgehalten.
Basler Kunsttage als Begegnungsraum
An den Basler Kunsttagen geht es nicht nur um einzelne Werke. Es geht auch darum, dass Arbeiten aus verschiedenen Richtungen nebeneinander sichtbar werden: Malerei, Fotografie, konzeptuelle Positionen, persönliche Handschriften, lokale Netzwerke.
Für Fotografie ist so ein Rahmen interessant, weil Bilder dort anders gelesen werden als im schnellen Online-Kontext. Man sieht sie nicht nur im Vorbeiscrollen, sondern als Teil eines Raums, einer Ausstellungssituation und einer Nachbarschaft zu anderen Arbeiten.
Design Flaw als Teil dieses Zusammenhangs
Meine eigene Verbindung zu diesem Rahmen entstand über ein Bild aus Design Flaw, fotografiert mit Selina Wengi aus Basel. Die Serie beschäftigt sich mit Identität, Rollenbildern und den kleinen Rissen in gesellschaftlichen Erwartungen. Mich interessiert daran nicht der grosse Bruch, sondern der Moment, in dem eine Figur sich innerhalb eines Systems bewegt und trotzdem etwas Eigenes behauptet.
Gerade deshalb passte diese Arbeit für mich gut in einen lokalen Kunstkontext. Sie kommt aus Basel, aber sie erzählt nicht einfach von Basel. Sie spricht eher über Körper, Haltung, Zugehörigkeit und leisen Widerstand – Themen, die nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind.
Fotografie in Basel weiterdenken
Ich mag an solchen lokalen Stationen, dass sie nicht abgeschlossen wirken. Sie sind eher Zwischenschritte. Man zeigt etwas, kommt mit Menschen ins Gespräch, sieht die eigene Arbeit neben anderen Positionen und merkt vielleicht erst später, was daran wichtig war.
Gerade weil meine Arbeit zwischen ungestellten Bildern und inszenierten konzeptuellen Serien wechselt, sind solche Kontexte hilfreich. Sie zeigen, dass Fotografie nicht nur eine Technik ist, sondern eine Art, Fragen zu stellen: über Identität, Öffentlichkeit, Körper, Stadt, Rolle und Blick.
Mehr zu meiner Arbeit
Mehr findest du im Beitrag zu Fotografie 42 und Design Flaw, in den fotografischen Serien, auf der Seite Ausstellungen und auf meiner Info-Seite.
Ein Teil meiner Basler Arbeit
Für mich gehören solche lokalen Stationen zur Entwicklung meiner Arbeit dazu. Nicht als grosses Ausrufezeichen, sondern als Teil eines längeren Weges: Bilder machen, zeigen, einordnen, weiterarbeiten. Basel bleibt dabei ein wichtiger Ausgangspunkt.