Bastian Peter
  • Series
  • Singles
  • Journal
  • Info
  • Exhibitions
  • Books
  • Series
  • Singles
  • Journal
  • Info
  • Exhibitions
  • Books

42mm-Interview über das Swiss Street Collective und Street Photography in der Schweiz

10. Juni 2021 0 Comments
News & Exhibitions Street Photography
42mm.ch Basel Interview street photography Swiss Street Collective

Im Juni 2021 erschien auf 42mm.ch ein Interview über das Swiss Street Collective, Street Photography in der Schweiz und meine eigene Art, auf der Strasse zu fotografieren. Aus heutiger Sicht ist der Text ein guter kleiner Zeitmarker: vieles, was mich damals beschäftigte, ist auch heute noch Teil meiner fotografischen Arbeit.

Das vollständige Interview auf 42mm.ch lesen

Aus der Praxis von Bastian Peter
Warum ich diesen Ratgeber schreibe

Ich fotografiere seit 2018 regelmässig ungestellte Street Photography, vor allem in Basel. Diese Ratgeber entstehen aus eigener fotografischer Praxis, aus vielen verworfenen Bildern, aus Serienarbeit und aus der Frage, was draussen wirklich funktioniert.

Über Bastian Peter · Street-Photography-Portfolio · Fotografie-Ratgeber

Was 42mm.ch ist – und warum ich das Interview hier erwähne

42mm.ch war ein unabhängiges Online-Magazin über Fotografie in der Schweiz. Die Seite berichtete über Fotografierende, Projekte, Ausstellungen, Bücher und Themen rund um die Schweizer Fotoszene. Für mich ist das Interview deshalb nicht nur eine externe Erwähnung, sondern ein kleiner Zeitmarker: Es zeigt, wie ich damals über Street Photography, das Swiss Street Collective und das Fotografieren im öffentlichen Raum gesprochen habe.

Danke an Tobias Kühn, Herausgeber von 42mm.ch, für das Gespräch, die Fragen und den Platz für Street Photography aus der Schweiz. Solche Plattformen sind wichtig, weil sie fotografische Arbeit nicht nur als fertiges Bild zeigen, sondern auch die Gedanken, Zweifel und Absichten dahinter sichtbar machen.

Worum es im Interview ging

Im Gespräch mit 42mm.ch ging es um die Entstehung des Swiss Street Collective, um die Frage, wie Street Photography in der Schweiz wahrgenommen wird, und darum, warum Austausch unter Fotografierenden wichtig sein kann. Das Kollektiv entstand nicht aus einem grossen Businessplan, sondern aus einem sehr einfachen Wunsch: Street Photography sichtbarer zu machen und eine Basis für Menschen zu schaffen, die auf ähnliche Weise draussen fotografieren.

Für mich war dieser Gedanke damals wichtig, weil Street Photography oft missverstanden wird. Man bewegt sich mit einer Kamera im öffentlichen Raum, reagiert auf Menschen, Licht, Gesten, kleine Zufälle. Nicht alle verstehen sofort, warum man das macht. Eine Community hilft, diese Praxis nicht ständig als etwas Seltsames erklären zu müssen.

Street Photography als ungestellte Beobachtung

Ein zentraler Punkt im Interview war die Frage, was Street Photography überhaupt ist. Ich sehe sie nicht als starres Regelwerk. Für mich bleibt wichtig, dass sie im Kern ungestellt ist und im öffentlichen Raum entsteht. Der Rest ist offen: Farbe oder Schwarzweiss, ruhig oder chaotisch, dokumentarisch oder eher atmosphärisch.

Diese Offenheit ist auch der Grund, warum mich Street Photography seit Jahren nicht loslässt. Man kann mit wenig Ausrüstung losziehen, aber es gibt trotzdem keine Abkürzung. Man muss schauen, reagieren, verwerfen, warten, weitergehen, manchmal auch einfach akzeptieren, dass an einem Abend fast nichts passiert.

Respekt, Nähe und Unsicherheit

Ein Teil des Interviews drehte sich auch um die Unsicherheit, die beim Fotografieren im öffentlichen Raum entstehen kann. Man ist sichtbar. Menschen können fragen, was man macht. Manchmal fühlt man sich beobachtet, obwohl man eigentlich selbst beobachtet.

Für mich gehört dazu ein klarer Respekt gegenüber den fotografierten Personen. Ich möchte keine Bilder veröffentlichen, die Menschen blossstellen oder in kompromittierenden Momenten zeigen. Wenn jemand nicht möchte, dass ein Bild online erscheint, respektiere ich das. Street Photography darf direkt sein, aber sie muss nicht respektlos sein.

Mehr zu dieser praktischen Seite findest du auch in meinem Ratgeber zur unauffälligen Kamera für Street Photography und in der Seite zur Frage, ob Street Photography in der Schweiz legal ist.

Storytelling und Atmosphäre

Im Interview wurde auch deutlich, dass mich an Street Photography nicht nur das Dokumentieren interessiert. Mich ziehen Bilder an, die eine Atmosphäre haben. Ein gutes Street-Foto muss für mich nicht alles erklären. Es darf offen bleiben, eine Szene andeuten, wie ein stiller Ausschnitt aus einem Film.

Diese Sichtweise prägt viele meiner Bilder bis heute. Es geht oft um Licht, Spannung, Bewegung, Nähe und Distanz. Manchmal ist die eigentliche Geschichte nicht im offensichtlichen Ereignis, sondern im Gefühl, das ein Bild auslöst.

Eine Auswahl meiner Arbeiten findest du in meinem Street Photography Portfolio. Wenn du eher von der praktischen Seite kommst, ist der Fotografie-Ratgeber der bessere Einstieg.

Warum dieser Rückblick für meine Ratgeber wichtig ist

Viele Ratgeber auf dieser Website behandeln Kameras, Objektive, Brennweiten und Zubehör. Das ist praktisch und bewusst so. Gleichzeitig soll klar bleiben: Diese Texte entstehen nicht aus reinem Datenblatt-Interesse. Sie kommen aus einer fotografischen Praxis, in der Ausrüstung nur dann wichtig ist, wenn sie draussen wirklich hilft.

Deshalb passt das 42mm-Interview gut in die Linkstruktur dieser Website. Es zeigt, woher meine Haltung zur Street Photography kommt: aus eigener Erfahrung, aus Austausch mit anderen Fotografierenden und aus dem Versuch, diese Art des Sehens ernst zu nehmen, ohne sie künstlich aufzublasen.

Weiterführende Seiten

Diese Seiten knüpfen an die Themen aus dem Interview an: Kamera, unauffälliges Arbeiten, Brennweite und Praxis auf der Strasse.

Kamera
Kamera für Street Photography

Welche Kamera draussen wirklich hilft – und warum weniger manchmal besser ist.

Ratgeber öffnen

Kompakt
Kompaktkamera für Street Photography

Ricoh, Fujifilm X100, Sony APS-C und kleine Systemkameras praxisnah einordnen.

Ratgeber öffnen

Brennweite
Brennweite in der Street Photography

Warum 28mm, 35mm, 40mm und 50mm unterschiedliche Arten des Sehens erzeugen.

Ratgeber öffnen

Eine konkrete Serie aus dieser frühen Street-Photography-Zeit ist Snowfall Over Basel bei den MonoVisions Awards 2021.

Ein weiterer früher Kontext zu meiner Street Photography ist mein The Pictorial List Profil und Interview.

Später kam auch die Aufnahme in die Basler Kunstgesellschaft dazu.

Weitere Spur meiner Street Photography: Neben dem Gespräch über das Swiss Street Collective wurde 2026 eine meiner Arbeiten als Editors’ Pick bei den LensCulture Street Photography Awards gezeigt.

Weitere Ausstellungsspur: Eine spätere internationale Station meiner Street Photography war das Venice PhotoLab 2024 bei Arte Spazio Tempo in Venedig.

Weitere Gespräche und fotografischer Kontext

Als ergänzenden Kontext gibt es auch mein Gespräch mit Carlos Leal über Fotografie, Kunst und kreative Arbeit.

Weiteres Gespräch über meine Street Photography

Ein weiteres frühes Gespräch über meine Arbeit ist der Podcast Into the Night: Podcast-Gespräch mit Daniel Sigg über Street Photography.

Zur fotografischen Praxis dahinter passt auch meine spätere Einordnung zu Candid Photography und ungestellter Fotografie, also zu echten Momenten, Zurückhaltung und Street Photography ohne Inszenierung.

Zur fotografischen Praxis dahinter passt auch der Ratgeber Street Photography Bildgestaltung, in dem es um Licht, Ebenen und ungestellte Momente geht.

  • Street Photography von Bastian Peter

    Journal

    Fotografie bewusster sehen

    Texte über Street Photography, Bildgestaltung, Bücher und fotografische Praxis.

    Zum Fotografie-Journal Fotografie-Bücher bei Orell Füssli suchen Ausgewählte Fotografie-Bücher

    Der Orell-Füssli-Link ist ein Werbelink.

Journal | Copyright & Legal Notices
Fotografie-Ratgeber